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Gesellschafter

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Gesellschafter erzielen in der Regel Einkünfte aus Gewerbebetrieb im Sinne der §§ 15 – 17 EStG. Besonders relevant ist hier der § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG. Dieser ordnet die Gewinnanteile eines Gesellschafters einer OHG, KG oder eines Gesellschafters einer anderen Gesellschaft, bei denen dieser Mitunternehmer ist, den Einkünften aus Gewerbebetrieb zu.

Ebenfalls in dieser Einkunftsart angesiedelt ist die Vergütung des Gesellschafters für seine Tätigkeit. Dem gleichbedeutend sind die Entlohnungen für ein der Gesellschaft gewährtes Darlehen – also beispielsweise die Zinsen, die die Gesellschaft an den Gesellschafter entrichten – oder für die Überlassung von Wirtschaftsgütern – dies wäre zum Beispiel dann der Fall, wenn der Gesellschafter dem jeweiligen Unternehmen eine bestimmte Maschine zur Verfügung stellt und dafür entsprechend entlohnt wird.

Als Gesellschafter kann zudem ein Teilhaber einer Kapitalgesellschaft bezeichnet werden. Dieser erzielt dann Einkünfte aus Kapitalvermögen im Sinne des § 20 EStG. Darunter fallen insbesondere die Ausschüttungen aus Gewinnanteilen, wobei die Dividenden – sofern sie sich im Privatvermögen befinden – in Zukunft einem einheitlichen Steuersatz in Höhe von 25 Prozent unterliegen (Abgeltungssteuer). Befinden sie sich hingegen im Betriebsvermögen, greift das Teileinkünfteverfahren, wonach 40 Prozent der Ausschüttungen steuerbefreit sind.



Zum Thema Gesellschafter auf förderland:
Kapitalgesellschaften - Ein Überblick

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