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Geringwertige Wirtschaftsgüter

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Als Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) werden Dinge bezeichnet, die schneller an Wert verlieren, als die übliche Abschreibung dauern würde, da z.B. ein Computer die normale zehnjährige Abschreibungsdauer nicht genutzt werden wird. Grundsätzlich gilt, ein Gegenstand darf dann als GWG gewertet und abgeschrieben werden, wenn er selbstständig nutzbar, selbst bewertbar und abnutzbar ist. Durch die Unternehmenssteuerreform 2008 wurde GWGs in drei Gruppen unterteilt, die gesondert behandelt werden.

GWGs bis zu einem Nettowert von 60 Euro, z. B. Taschenrechner, dürfen direkt als Betriebsausgaben, in diesem Fall auf das Aufwandskonto Büromaterial, gebucht werden. Sie werden nicht aktiviert.

GWGs im Nettowert 61 bis 150 Euro, z.B. ein Flipchart, muss zuerst einmal aktiviert werden, und wird somit zunächst im Anlagevermögen auf dem Konto GWG gebucht, und direkt danach auf das Konto Abschreibungen auf GWG voll abgeschrieben.

GWGs zwischen 151 und 1000 Euro, z.B. ein Laptop, werden in einem jährlichen Pool erfasst und linear mit 20 Prozent über fünf Jahre abgeschrieben.


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