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Geringfügige Beschäftigung

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Als geringfügige Beschäftigung (Minijob) wird üblicherweise ein Arbeitsverhältnis mit einer Bruttoentlohnung von maximal 400 Euro pro Monat bezeichnet.

Der Arbeitnehmer muss in einem solchen Fall keinerlei Sozialabgaben entrichten und ist außerdem von der Lohnsteuer befreit. Folglich entspricht ein Bruttolohn von beispielsweise 350 Euro auch einem Nettolohn in Höhe von 350 Euro.

Der Arbeitgeber ist jedoch nach wie vor zu bestimmten Abgaben bezüglich der Sozialversicherung verpflichtet, welche allesamt über Pauschalsätze bestimmt werden. Für die gesetzliche Rentenversicherung des Arbeitnehmers zahlt der Arbeitgeber beispielsweise 13 Prozent (bezogen auf das Arbeitsentgelt). Analog dazu müssen ebenfalls bestimmte steuerliche Pauschalbeträge entrichtet werden – in der Regel sind dies 2 Prozent des Arbeitsentgeltes.

Auf Grund der uneingeschränkten Steuerbefreiung des Arbeitnehmers kann dieser im Fall einer geringfügigen Beschäftigung auf die Vorlage einer Lohnsteuerkarte verzichten.

Übersteigt die monatliche Bruttoentlohnung 400 Euro, kann nicht mehr von einer geringfügigen Beschäftigung gesprochen werden. Bis zu einem Betrag von einschließlich 800 Euro wird das Arbeitsverhältnis hingegen als Midijob bezeichnet, wobei der Arbeitnehmer dann nicht mehr uneingeschränkt steuer- und sozialversicherungsbefreit ist.



Zum Thema Geringfügige Beschäftigung auf förderland:
Minijobs - Ausführliche Informationen zum Thema
FAQs Minijobs - Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick

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