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Gebäudeabschreibung

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Als Gebäudeabschreibung wird ein Vorgang bezeichnet, der folgend beschrieben werden kann: Nur vermietete Immobilien oder solche Immobilien, die der Einkunftserzielung dienen, können bei den Werbekosten aus steuerlicher Sicht abgeschrieben werden.

Die Kosten der Anschaffung der Immobilie werden dabei auf die entsprechende Nutzungsdauer der Immobilie grundsätzlich verteilt. Gewisse Abschreibungen auf Grund und Boden sind hierbei nicht zulässig, der Kaufpreis der Immobilie muss, so der Gesetzgeber, auf den Grund und Boden aufgeteilt werden.

Die Berechnung für die Gebäudeabschreibung geht dementsprechend immer von den Anschaffungskosten aus. Wenn die Immobilien allerdings eine unterschiedliche Nutzung haben, so bestehen auch Gebäudeteile, die unterschiedlich genutzt werden und auch selbstständig abschreibungsfähig sind. Hier greifen wiederum unterschiedliche Gebäudeabschreibungsmethoden, die sich in den Einkommensteuerrichtlinien unterschiedlich darstellen, wie Nutzung nach Betriebszwecken oder Nutzung nach Wohnzwecken.

Grundsätzlich gehen die Experten bei Mietgebäuden von einer linearen Abschreibung von zwei Prozent aus. Der eigentliche Abschreibungssatz beträgt aber im Jahr der Fertigstellung der Immobilie vier Prozent der Anschaffung und Herstellungskosten und minimiert sich prozentual nach Jahren stetig weiter.


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