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Fristverlängerung

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Das Steuerverfahrensrecht kennt verschiedene Fristen, die für die Praxis von kaum zu überschätzender Bedeutung sind.

So bedeutet das Verstreichenlassen einer Einspruchsfrist regelmäßig die Ablehnung des Einspruchs, da Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nur unter sehr restriktiven Bedingungen gewährt werden kann.

Der Steuerpflichtige oder sein Rechtsvertreter sind folglich gehalten, die Fristen - zum Beispiel für eine Einspruchsbegründung - einzuhalten.

Dennoch kann es unter Umständen vorkommen, dass eine Einspruchsfrist nicht eingehalten werden kann. Dies ist etwa der Fall, wenn innerhalb der Kanzlei des Rechtsvertreters ein hohes Arbeitsaufkommen gegeben ist oder die Einspruchsbegründung aufgrund der Schwierigkeit der Materie innerhalb der Kanzlei nicht delegierbar ist. Doch auch der Steuerpflichtige selber braucht oftmals mehr Zeit um den Sachverhalt zu beurteilen, als ihm die Frist gewährt. Hier kann bei dem zuständigen Finanzamt Bitte um Fristverlängerung erhoben werden.

Dies ist formlos möglich, allerdings sollte die Bitte entsprechend begründet werden. Das Finanzamt gewährt in der Regel Fristverlängerungen bis zu zwei Monaten.


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