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Freiwillige Krankenversicherung

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Die freiwillige Krankenversicherung bezeichnet nicht die private Krankenversicherung. Es handelt sich um einen feststehenden Begriff aus der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung kommt in der Regel durch eine Versicherungspflicht zustande. Endet die Versicherungspflicht, wird den ausscheidenden Mitgliedern eine Versicherungsberechtigung eingeräumt. Diese Folgeversicherung bezeichnet man als freiwillige Versicherung.

Die Gründe für ein Ausscheiden können unterschiedlicher Natur sein. So scheiden Arbeitnehmer, die seit mehr als drei Jahren mit ihrem Einkommen über der Jahresentgeltgrenze liegen, aus der Versicherungspflicht aus. Bei Arbeitnehmern, die sich selbständig machen endet sie mit dem Ende der unselbständigen Beschäftigung. Studenten, die das 30. Lebensjahr vollendet haben, scheiden ebenso aus, wie bisher mitversicherte Ehegatten nach der Scheidung und Kinder nach dem 25. Lebensjahr.

Diesem Personenkreis steht die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung offen. Voraussetzung hierfür ist eine gesetzliche Vorversicherungszeit von 24 Monaten in den letzten fünf Jahren oder 12 Monate unmittelbar vor dem Ausscheiden.


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