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Freistellungsauftrag

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Die Steuer auf bestimmte Einkünfte wird - vor allem aus Gründen der Praktikabilität und der Vermeidung von Steuerumgehung - im Wege des so genannten Steuerabzugs erhoben. Dies gilt insbesondere auch für Einkünfte aus Kapitalvermögen, zum Beispiel Zinseinnahmen.

Die Bank behält hier von den ausgezahlten Zinsen einen bestimmten Anteil ein und führt diesen an das zuständige Finanzamt ab.

Unter Umständen kann der Steuerpflichtige aber einen Freistellungsauftrag (für Kapitalerträge; FSA) bei der Bank einreichen. Dann unterlässt diese den Steuerabzug. Die steuerliche Behandlung der Erträge obliegt nunmehr dem Steuerpflichtigen.

Ein solcher Freistellungsauftrag ist bei der Bank einzureichen. Zu bedenken ist, dass Eheleute, die zusammen veranlagt werden, den Antrag stets gemeinsam erteilen müssen. Es müssen also beide Eheleute unterschreiben und zustimmen und zwar gerade auch dann, wenn die Eheleute in Trennung leben. Soll ein Freistellungsauftrag für ein Kind eingereicht werden, muss dieser von beiden Eltern unterschrieben sein. Das gilt auch bei einer geschiedenen Ehe, solange nicht einer der Partner über das alleinige Sorgerecht verfügt.


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