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Finanzierungslücke im Steuerrecht

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Der Begriff Finanzierungslücke wird in steuerlicher Hinsicht im Zusammenhang mit den Investitionen von Schwarzgeld und der Geldwäsche verwendet.

Wenn zum Beispiel ein Gewerbetreibender nicht alle seine Einkünfte angibt und versteuert, entsteht Schwarzgeld. Im deutschen Steuerrecht werden zwingend alle Einkünfte als Schwarzgeld bezeichnet, die einer rechtmäßigen Besteuerung entzogen worden. Wenn mit diesem Geld dann steuerlich relevante Investitionen getätigt werden, entsteht eine Finanzierungslücke.

Der Steuerpflichtige muss nun die Herkunft der finanziellen Mittel genaustens belegen. Kommt er dieser Aufforderung des Finanzamtes nicht umfassend nach, nimmt die Behörde automatisch an, dass die Investition mit Schwarzgeld getätigt wurde.

Schwer nachweisbar sind die Finanzierungslücken, wenn die Gelder im Ausland angelegt oder in Immobilien investiert werden.

Mit einer Selbstanzeige der Steuerhinterziehung kann ein Steuerpflichtiger nicht nur Straffreiheit erreichen, sondern das Kapital auch wieder für Investitionen im Inland einsetzen und somit die Finanzierungslücke schließen.



Zum Thema Finanzierungslücke im Steuerrecht auf förderland:
Steuer - Was Gründer und Jungunternehmer wissen müssen
Steuerrecht für Unternehmen - - Ausführliche Informationen

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