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Finanzierungskosten

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Alle Kosten, die einem Unternehmen im Zusammenhang mit der Finanzierung eines Kapitalbedarfs im Zeitraum der Kapitalüberlassung entstehen, werden als Finanzierungskosten bezeichnet, die steuerrechtlich als Werbungskosten im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr. 1 EStG abzugsfähig sind.

Einmalige Kosten entstehen bei der Mittelbeschaffung, dazu gehören zum Beispiel Provisionen, Steuern, Kredit- und Tilgungskosten. Laufende Finanzierungskosten stellen die Kosten für die Nutzung des Kapitals dar, wie es zum Beispiel bei Zinsen, Dividendenzahlungen, Kapitaldienstkosten und Marktpflegekosten der Fall ist.

Darüber hinaus unterscheidet man zwischen quantitativen Finanzierungskosten, die sich durch eine eindeutige Zuordnung der Kapitalkosten auszeichnen sowie Fremdkapitalkosten quantitative Kosten des Fremdkapitals darstellen. Dem gegenüber stehen die qualitativen Finanzierungskosten, die sich auf die Qualität des erforderlichen Kapitals beziehen. Hierzu zählen die Auswirkungen des Kapitals auf die Liquidität, das Zinsänderungsrisiko oder auch die Sicherheitsansprüche der Kreditgeber.


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