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Festwert

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Der Begriff "Festwert" wird primär dem Steuerrecht zugeordnet. Durch die Bildung eines Festwertes ist es Unternehmen möglich, bestimmte Wirtschaftsgüter in die Bilanzierung des Unternehmens einzubeziehen.

Eine Bilanzierung, die Aufstellung von Herkunft und Verwendung des Kapitals eines Unternehmens, ist wichtiger Bestandteil des Jahres- oder Zwischenabschlusses eines Unternehmens.

Eine Bildung des Festwertes erfolgt allerdings erst bei länger bestehenden Unternehmen. Bei Neugründungen ist dies nicht möglich, da bestimmte Voraussetzungen zur Festwertbildung gegeben sein müssen.

Einerseits müssen die Wirtschaftsgüter regelmäßig ersetzt werden. Die Nutzungsdauer eines Wirtschaftsgutes ist in der Abschreibungstabelle des Bundesfinanzministeriums festgelegt. Des Weiteren müssen die Güter für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung sein.

Dies ist dann gegeben, wenn der Gesamtwert eines Wirtschaftsgutes 10 Prozent der addierten Aktiva oder sämtlicher Passiva am Tag der Aufstellung der Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr nicht übersteigt.

Eine weitere Voraussetzung zur Bildung des Festwertes ist, dass sich der Bestand des Wirtschaftsgutes für das der Festwert gebildet wird, nur geringfügig verändern darf. Der Festwert entspricht ca. fünfzig Prozent der Anschaffungskosten.

Ein Festwert kann für Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens eines Unternehmens, sowie für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gebildet werden.



Zum Thema Festwert auf förderland:
Steuerrecht für Unternehmen - Ausführliche Informationen

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