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Feiertagsarbeit

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Der Rahmen für Sonntags und Feiertagsregelungen bildet das Arbeitszeitgesetz. Das Gesetz verweist darauf, dass Arbeitnehmer nicht sonntags und am Feiertag zwischen 0 und 24 Uhr beschäftigt werden dürfen. Bei Unternehmen mit regelmäßigen Tages- und Nachtschichten können der Beginn und das Ende der 24 stündigen Betriebsruhe bis zu sechs Stunden vor- und zurückverlegt werden. 

Ausnahmen für Sonntags- und Feiertagsarbeiten betreffen Branchen, wo am Sonntag und Feiertag die Arbeit nicht unterbrochen werden kann oder nicht ruhen kann. Zu diesen Branchen zählen u.a. Energie und Versorgungsbetriebe, Abfall und Entsorgungsbetriebe, Tages- und Sportpresse, Rundfunk und Fernsehen, Bewachungsunternehmen, Not- und Rettungsdienste, Messen, Märkte, Volksfeste, Feuerwehr sowie Musikunternehmen und Freizeiteinrichtungen.

Für die Höchstarbeitszeit an Sonntagen und an Feiertagen gelten die normalen Arbeitszeitregelungen, im Jahr müssen mindestens fünfzehn beschäftigungsfreie Sonntage im Jahr verbleiben. Die Zuschläge für die tatsächlich geleistete Sonntags und Feiertagsarbeit sind steuerfrei und neben dem Grundlohn zu zahlen. Die Zuschläge dürfen folgende Prozentsätze des Grundlohnes nicht übersteigen, für Sonntagsarbeit 50 Prozent, für Arbeit an gesetzlichen Feiertagen 125 Prozent, für Arbeit am 24. Dezember, 25. und 26. Dezember sowie am 1. Mai 150 Prozent.

Bei der Berechnung der steuerfreien Zuschläge wird seit dem Jahre 2004 von einem maximalen Stundenlohn von 50 Euro ausgegangen, dies sind u.a. Arbeitnehmer mit einem Gehalt von 8.000 Euro.


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