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Erziehungsgeld

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Beim Erziehungsgeld wird in Deutschland zwischen zwei Formen unterschieden. Der Regelbetrag von 300 Euro monatlich wird für eine Dauer von 24 Monaten, also bis zum zweiten Geburtstag des Kindes gezahlt. Beim Budget hingegen werden nur für zwölf Monate 450 Euro gezahlt. Die Eltern können selbstständig zwischen den beiden Varianten wählen. In Härte- und Ausnahmefällen ist ein Wechsel zwischen den zwei Modellen möglich.

Der Antragsteller muss seinen Wohnsitz in Deutschland haben und das Kind überwiegend selbstständig erziehen. Er darf nicht erwerbstätig sein. Eine Teilzeitbeschäftigung von maximal 30 Stunden pro Woche ist unschädlich. Diese Regelung gilt nicht für junge Mütter, die eine Berufsausbildung absolvieren, deren Anspruch auf Erziehungsgeld erlischt nicht.

Auch für angenommene und Adoptionskinder kann Erziehungsgeld beantragt werden. Die Zahlungen werden ab Familienbeitritt aufgenommen und gestalten sich analog zu den Neugeborenen. Das Erziehungsgeld wird aber höchstens bis zur Vollendung des achten Lebensjahres des Kindes gezahlt.

Für die Gewährung des Erziehungsgeldes gelten Einkommenshöchstgrenzen. Das Nettoeinkommen eines Paares darf beispielsweise beim Regelbetrag 30.000 Euro nicht übersteigen, beim Budget 22.086 Euro.


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