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Erbschaftssteuer

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Erbschaftssteuer oder Schenkungssteuer fällt an, wenn Vermögen unentgeltlich von einer Person auf eine andere Person bei einem Erbe oder Schenkung übertragen wird. 

Die Höhe der Erbschaftssteuer/ Schenkungssteuer berechnet sich nach dem Wert des übertragenen Vermögens. Die Rechtsgrundlagen für die Erbschaftssteuer finden sich im Erbschaftssteuer und Schenkungssteuergesetz sowie in der Erbschaftssteuer - Durchführungsverordnung.

Zur Erbschaftssteuer (Schenkungssteuer) gehören der Erwerb von Erbschaft bei einem Todesfall (Erbschaft, Vermächtnis), die Schenkung unter Lebenden sowie Zweckzuwendungen und Vermögen einer Stiftung.

Steuerfrei bleiben u.a.

1. Hausrat, Wäsche, Kleidungsstücke bis zu einem Wert von 41000 Euro,
2. Grundbesitz, Kunstgegenstände, Bibliotheken, Archive, wissenschaftliche Sammlungen,
3. Zuwendung bei Lebenden, Schenkung von Grundbesitz, Haus, Eigentum,
4. Zuwendung bei Lebenden, Unterhalt,
5. Gelegenheitsgeschenke,
6. Zuwendung für Kirche, Gemeinnützigkeit, Caritas und
7. inländisches Betriebsvermögen. 

Je nach Verwandtschaftsgrad zwischen Erblasser und Erben werden drei Klassen von Steuern unterschieden. Zur Steuerklasse 1. gehören Ehegatten, Kinder, Stiefkinder, Enkel, Eltern und Großeltern. Zur Steuerklasse 2 gehören u.a. Eltern, Großeltern, Geschwister, Neffen, Nichte und Schwiegereltern. In der Steuerklasse 3 sind alle restlichen Personen wie Lebensgefährte und Freunde eingeordnet.


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