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Einbehaltungspflicht

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Jeder Arbeitgeber, der seinen Angestellten Lohn oder Gehalt zahlt, ist verpflichtet, die sogenannten Lohnabgaben einzubehalten und an das für ihn zuständige Finanzamt abzuführen. Dies nennt der Gesetzgeber Einbehaltungspflicht. Lohnabgaben sind die Sozialbeiträge zur Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung, die Lohnsteuer, die Lohnkirchensteuer, aber auch die vermögenswirksamen Leistungen. Geregelt ist die Einbehaltungspflicht im Einkommensteuergesetz, dem Kirchensteuergesetz und im fünften Vermögensbildungsgesetz.

Bei Arbeitnehmerüberlassungen liegt die Verpflichtung zum Einbehalten und Abführen der Lohnabgaben grundsätzlich bei dem Arbeitgeber, der die Arbeitskräfte zur Verfügung stellt, also beim Vermittler oder Verleiher.

Kommt ein Arbeitgeber seiner Einbehaltungs- und Abgabenpflicht nicht nach, begeht er in Deutschland eine Straftat. In anderen europäischen Ländern ist dies lediglich eine Ordnungswidrigkeit.


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