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Eigenkapital

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Als Eigenkapital bezeichnet man das eigene Geld, das in eine Firma investiert wurde bzw. den eigenen Wert, den die Firma hat. Nach Abschluss eines Geschäftsjahres wird der Gewinn oder Verlust ermittelt, als Grundlage dazu dient das Inventar.

Steigt das Eigenkapital, ist das positiv zu bewerten, somit war das Geschäftsjahr erfolgreich. Wenn z.B. wesentlich höhere Gewinne durch Absatz gemacht wurden, als für Produktions- und Lohnkosten aufgewendet wurden. Wurde beispielsweise mehr Geld in die Produktion investiert, als Geld durch den Verkauf der Erzeugnisse erwirtschaftet wurde, sinkt das Eigenkapital und das Geschäftsjahr war verlustreich und ist negativ zu bewerten.

Nach § 4 des Einkommensteuergesetzes ist jedes Unternehmen jährlich dazu verpflichtet, die Gewinn- und Verlustrechnung, und die damit einhergehende Jahresbilanz auszustellen. Eigenkapital, das durch Privatentnahmen des Unternehmers geschmälert wird, wird im Kontenrahmen unter Privatentnahmen gebucht und in der Gewinn- und Verlustrechnung zu dem Eigenkapital addiert. Im umgekehrten Fall, also bei Privateinlagen, wird die Summe der Privateinlage vom Eigenkapital subtrahiert.


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