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Doppelbesteuerung

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Eine Doppelbesteuerung liegt vor, wenn Kapitaleinkünfte aus internationalen (grenzüberschreitenden) Geschäften auf Grundlage des Steuerrechts doppelt besteuert werden, also z.B. im Quellenland der Einkünfte und im Land des Wohnsitzes. Grundsätzlich ist die internationale Staatengemeinschaft bemüht diese Doppelbesteuerung zu vermeiden, aufgrund vieler unterschiedlicher nationaler Steuerregelungen (besonders im ursächlichen Sinne) jedoch ist dies nicht immer gegeben.

Zur Vermeidung gibt es beispielsweise sog. Doppelbesteuerungsabkommen zwischen einzelnen Staaten oder auch unilaterale Maßnahmen zur Anrechnung bereits gezahlter Steuern, die jedoch nicht für alle Länder gelten.

Unterschieden werden prinzipiell die rechtliche und die wirtschaftliche Doppelbesteuerung. Bei der wirtschaftlichen Doppelbesteuerung müssen die Steuerschuldner nicht identisch sein, es geht hier um eine doppelte Besteuerung der Einkünfte an sich, z.B. bei Dividenden aus Unternehmensgewinnen eines Unternehmens im Ausland (Gewinn wird beim Unternehmen, die Dividende beim Anleger besteuert).

Die rechtliche Doppelbesteuerung basiert auf der Gleichartigkeit der Steuersache und des Steuerschuldners, die lediglich von unterschiedlichen Steuerhoheiten erhoben wird.


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