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Diskont

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Unter einem Diskont ist ein Abzug der Zinsen beim Ankauf einer noch nicht offen stehenden Forderung für die Zeitdifferenz zwischen Ankauf und Fälligkeit zu verstehen.

Der Verkäufer bekommt die um den Diskont gekürzte Wechselsumme gut geschrieben. Diese Beträge, auch Diskonten genannt, bleiben bis zum Einzug an einem bestimmten so genannten "Verfalltag" bei den Banken. Bis ins Jahr 1998 konnten jene an die Zentralbank weiter verkauft werden, was wiederum als Rediskontierung bezeichnet wurde. Eine Diskontierung, im Gegensatz dazu, ist ein Abzug der Zinsen bei noch nicht fälligen Zahlungen.

Erhoben werden diese besonders bei einem Ankauf von Diskonten, welche auch Wechsel genannt werden, allerdings ausschließlich von der Zeit vom Tag des Verkaufes bis zum Tag der Fälligkeit. Dem Verkäufer wird hierbei die um den Diskont verkürzte Wechselsumme ausbezahlt. Zumeist werden nur Diskonten angekauft, welche eine Restlaufzeit von maximal drei Monaten aufweisen.



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Investmentlexikon

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