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Differenzbesteuerung

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Die Differenzbesteuerung ist im Umsatzsteuergesetz §25a geregelt. Durch die Differenzbesteuerung kann vermieden werden, dass auf einen bereits gebrauchten körperlichen Zustand bei dessen Verkauf nochmals die Umsatzsteuer in voller Höhe berechnet wird.

Primär für die Differenzbesteuerung ist, dass beim Einkauf der Ware keine Umsatzsteuer angefallen ist und der Verkäufer auch keine Umsatzsteuer schuldet. Dies ist der Fall, wenn die Ware von Privatpersonen, von bestimmten Berufsgruppen (bspw. von Ärzten) oder nicht umsatzsteuerpflichtigen Kleinstunternehmen erworben wurde. Die Ware muss im Gemeinschaftsgebiet der EU erworben sein. Die Differenzbesteuerung wird vor allem bei Gebrauchtwarenhändlern zur Anwendung.

Die Umsatzsteuer fällt lediglich für die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis an. Ausgeschlossen ist die Differenzbesteuerung für gebrauchte Waren, die selbst genutzt oder verarbeitet werden.


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