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Dienstwagen

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Ein Dienstwagen, in der Umgangssprache auch Firmenwagen genannt, wird Arbeitnehmern zur Verfügung gestellt, wenn sie für ein Unternehmen häufig Termine außerhalb des Betriebes wahrnehmen oder in dem Unternehmen in einer höheren Position stehen. In diesem Fall ist sogar die Bereitstellung eines Fahrers möglich.

Da die Unternehmen ihren Angestellten häufig auch die private Nutzung des Dienstwagens erlauben, müssen diese sich diesen Teil als geldwerten Vorteil anrechnen lassen. Das kann geschehen, in dem sich der Arbeitnehmer pauschal ein Prozent des Brutto-Inlands-Listenpreises des Fahrzeuges als geldwerten Vorteil anrechnen lässt. Alternativ dazu kann er aber auch durch Führen eines Fahrtenbuches die tatsächlich verursachten Kosten des Fahrzeuges gegen sich geltend lassen.

Ebenfalls als geldwerter Vorteil zählen die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Werden die tatsächlichen Kilometer nicht durch Fahrtenbuch ermittelt, können alternativ 0,03 Prozent des Brutto-Inlands-Listenpreises für jeden Entfernungskilometer angesetzt werden.

Ein Dienstwagen muss in der Regel nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses an den Arbeitgeber zurückgegeben werden.



Zum Thema Dienstwagen auf förderland:
Dienstwagen - Ausführliche Informationen Fahrtenbuch - Was es zu beachten gilt Die Ein-Prozent-Regel - Einschränkung der Begünstigungen bei priv. Kfz-Nutzung

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