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Dienstreise

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Als Dienstreise wird eine Tätigkeit bezeichnet, die der Arbeitnehmer im Auftrag seines Arbeitgebers außerhalb seines regelmäßigen Arbeitsumfeldes ausübt. Dabei müssen Einsatzwechseltätigkeiten und Fahrtätigkeiten von einer Dienstreise abgegrenzt werden, wenngleich der Gesetzgeber diese drei Tätigkeitsmerkmale seit dem 1 Januar 2008 unter dem Begriff Auswärtstätigkeit zusammen gefasst hat.

Grundsätzlich gilt, dass der Arbeitnehmer bei Aufnahme einer Dienstreise diese nur vorübergehend an einem anderen Ort ausübt. Wird die Tätigkeit jedoch länger als drei Monate ausgeübt, gilt der neue Arbeitsort steuerlich als neue Arbeitsstätte.

Ganz wichtig zu wissen ist, dass eine Dienstreise ausschließlich beruflichen Charakter haben muss. Ist geplant, im Anschluss an die dienstliche Tätigkeit z.B. einen Urlaub zu machen, kann der Fiskus die geltend gemachten Aufwendungen ablehnen. Zumindest wird der private Teil der Dienstreise der Lohnsteuer unterworfen.

Wer eine Dienstreise unternimmt, erhält im Gegenzug die Kosten von seinem Arbeitgeber erstattet; ist dies nicht vereinbart, können die Kosten im Rahmen der Steuererklärung als Werbungskosten geltend gemacht werden.


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