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Dienstkleidung

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Arbeitnehmer, die für ihre Tätigkeit eine spezielle Berufsbekleidung benötigen, können diese steuerlich geltend machen. Die Kosten für die Berufskleidung können als Werbungskosten bei den Einkünften aus unselbständiger Arbeit angerechnet werden. 

Zu beachten ist dabei, dass die Kleidung ausschließlich für die Arbeit genutzt werden kann. Alltagstaugliche Bekleidungsstücke lassen sich nicht absetzen. Typische Dienstkleidungen sind beispielsweise Amtsroben und Arztkittel. Berufsspezifisch werden jedoch auch andere Kleidungsstücke anerkannt, beispielsweise die schwarzen Anzüge für Leichenbestatter. In anderen Berufsgruppen, beispielsweise bei Bankkaufleuten, die ebenfalls vorwiegend im Anzug arbeiten, werden die Kosten aber nicht anerkannt, da die Kleidungsstücke auch in der Freizeit nutzbar sind. Zuschüsse des Arbeitgebers für Dienstkleidung werden auf das steuerpflichtige Arbeitseinkommen angerechnet.

Stellt ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer die Dienstkleidung kostenlos zur Verfügung, so ist diese als steuerfreies Einkommen anzugeben.


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