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Berichtigungsantrag zum Steuerbescheid

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Ist eine steuerpflichtige Person mit dem erlassenen Steuerbescheid nicht einverstanden, so hat sie die Möglichkeit Einspruch gegen diesen einzulegen. Bei kleineren Unrichtigkeiten, wie Schreib- oder Rechenfehler, ist es jedoch besser lediglich einen Berichtigungsantrag zu stellen. Die Unrichtigkeiten können so ohne einen gesonderten Verwaltungsakt beseitigt werden. In der Praxis erhält der Steuerpflichtige bereits nach kurzer Zeit eine Entscheidung des Finanzamtes.

Entscheidender Nachteil des Berichtigungsantrages ist aber, dass der Steuerpflichtige, sofern nicht parallel Einspruch gegen den Steuerbescheid eingelegt wurde, die ergangene Entscheidung der Behörde nicht mehr vor dem Finanzgericht angreifen kann. In der Praxis ist die Einspruchsfrist zum Bescheid von einem Monat. nach Zugang der Entscheidung zum Berichtigungsantrag schon abgelaufen.


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