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Berichtigung Steuererklärung

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Grundsätzlich müssen alle Steuererklärungen wahrheitsgemäß und nach bestem Wissen und Gewissen abgegeben werden. Wird erst nach Abgabe der Erklärung klar, dass steuerrelevante Angaben fehlen oder fehlerhaft sind, dann muss eine Berichtigung erfolgen.

Besonders wichtig ist dies, wenn die fehlenden oder fehlerhaften Angaben zu einer reduzierten Steuerlast führen.

Grundsätzlich besteht diese Pflicht für den Steuerpflichtigen, wobei auch Rechtsnachfolger, wie Erben oder gesetzliche Vertreter, wie Vermögensverwalter oder Geschäftsführer zur Berichtigung verpflichtet sind. Der Steuerberater hingegen muss eine Berichtigung nur dann vornehmen, wenn er die Steuererklärung unterzeichnet hat.

Nach Ablauf der Festsetzungsfrist ist eine Berichtigung der Steuererklärung nicht mehr möglich.

Liegt bei der Erklärung den fehlenden oder fehlerhaften Angaben ein Vorsatz zu Grunde, entfällt die Möglichkeit einer Berichtigung, da dann der Tatbestand der Steuerhinterziehung vorliegt. Nur eine Selbstanzeige beim Finanzamt kann dann noch strafbefreiend wirken.

Vor einer solchen Selbstanzeige, jedoch auch vor einer Berichtigung sollte in jedem Fall ein Steuerberater oder ein Anwalt hinzugezogen werden.


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