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Bedarfsbewertung

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Eine Bedarfsbewertung ist für die Erbschaftssteuer relevant. Sie richtet sich nach dem Erbschaftssteuergesetz und nach dem Bewertungsgesetz.

Grundbesitz wird seit 1996 nicht mehr mit dem allgemeinen Wert gerechnet, sondern mit dem Grundbesitzwert. Unbebauter Grundbesitz wird bewertungsmäßig nach der Fläche berechnet. Als unbebaut gelten unbebaute Grundstücke sowie Grundstücke mit einem Gebäude, an dem noch gebaut wird. Ebenfalls als unbebaut gelten Grundstücke mit einem Gebäude, welches zerfallen und so nicht mehr nutzbar ist. Das Ertragswertverfahren wird bei bebauten Grundstücken angewendet. 

Die Art des Wertermittlungsverfahrens bei land- und forstwirtschaftlichen Werten richtet sich nach dem Bewertungsobjekt. Hierbei wird generell nach dem betrieblichen Teil und der betrieblichen Wohnung unterschieden.

Die Bedarfsbewertung bei Grundbesitz wurde zwar von den Finanzämtern stark vereinfacht, doch kommt es hierbei noch oft genug zum Nachteil des Steuerzahlers, da oft genug der Grundbesitzwert niedriger bemessen wird als der Verkehrswertwert.

Um diesen Missstand abzuwenden, sollte der Steuerzahler durch einen eigenen Gutachter feststellen lassen, ob der Verkehrwert nicht doch niedriger ist als der Grundbesitzwert, um auf diese Weise weniger Steuern zahlen zu müssen.


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