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Bauabzugssteuer - Haftung

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Wer als Bauherr an Handwerker Bauaufträge vergibt, ist für einen ordnungsgemäßen Steuerabzug selbst verantwortlich. Stellt sich dabei heraus, dass der Steuerabzug zu niedrig durchgeführt oder gänzlich unterlassen wurde, kann er durch die Finanzbehörde in Haftung genommen werden. Ob und in welcher Höhe die Haftung besteht, entscheidet das Finanzamt des Leistungserbringers durch Festsetzung eines Haftungsbescheides.

Die Haftung unterbleibt jedoch, wenn dem Bauherren zum Zeitpunkt der Leistungserbringung eine Freistellungsbescheinigung vorgelegen wurde oder ihm bekannt war, dass ein Freistellungsbescheid vorliegt. Allerdings muss er sich vergewissern, dass diese Freistellungsbescheinigung in Ordnung war.

Diese Überprüfung kann via Internet oder aber durch Nachfrage beim zuständigen Finanzamt geschehen.

Ist dem Bauherren jedoch bekannt, dass die Freistellungsbescheinigung gefälscht ist oder unter Vorspielung falscher Tatsachen erwirkt wurde, so haftet er nur für die Abzugssteuer. Aber dieses Haftungsrisiko kann der Bauherr auf Nachfrage beim zuständigen Finanzamt ausschließen.



Zum Thema Bauabzugssteuer - Haftung auf förderland:
Lexikon:
Bauabzugssteuer - Bemessungsgrundlage
Bauabzugssteuer - Leistungsempfänger
Bauabzugssteuer - Freistellung von der Besteuerung
Bauabzugssteuer - Abführung
Bauabzugssteuer - Abzugspflichtige Bauleistungen
Bauabzugssteuer - Zuständiges Finanzamt
Bauabzugssteuer - Anrechnung
Bauabzugssteuer - Bagatellgrenze

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