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Bauabzugssteuer - Abführung

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Für die Abführung der Bauabzugssteuer gibt es einige grundlegende Dinge zu beachten. Zum einen sollte der Leistungsempfänger die Steuerabzugsbeträge eines Monats immer bis zum 10. eines Folgemonats beim Finanzamt abgeführt haben und zum anderen sollte dies immer unter der Angabe des Verwendungszwecks an das entsprechende Finanzamt erfolgen, da sonst keine genaue Zuordnung erfolgen kann und unnötige Wartezeiten und Ärger entstehen können.

Dadurch kann vorher geklärt werden, an wen der leistende die Einkommensteuer zahlen muss. In den meisten Fällen ist es das Finanzamt der jeweiligen Stadt des Bauunternehmers oder Handwerkers.

Wenn der Bau durch eine Kapitalgesellschaft oder Personengesellschaft ausgeführt wurde, so ist immer das Finanzamt, in dessen Bezirk sich die Geschäftsleitung der Firma befindet, zuständig. Die Anmeldung muss für jedes Bauunternehmen einzelnen erfolgen und auf amtlich vorgeschriebenen Vordrucken erfolgen und muss vom Leistungsempfänger selbst unterschrieben werden. Zudem sollte auf eine pünktliche Abgabe der Steueranmeldung geachtet werden, da das Finanzamt sonst einen Verspätungszuschlag von 10 Prozent des Abzugsbetrages erheben kann und zudem ein Säumniszuschlag entsteht.



Zum Thema Bauabzugssteuer - Abführung auf förderland:
Lexikon:
Bauabzugssteuer - Bemessungsgrundlage
Bauabzugssteuer - Leistungsempfänger
Bauabzugssteuer - Freistellung von der Besteuerung
Bauabzugssteuer - Abführung
Bauabzugssteuer - Abzugspflichtige Bauleistungen
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Bauabzugssteuer - Bagatellgrenze

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