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Außerordentliche Einkünfte

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Neben den ordentlichen Einkünften kennt das Steuerrecht auch die außerordentlichen Einkünfte. Geregelt sind diese im Einkommensteuergesetz. Dazu gehören Abfindungen, Veräußerungsgewinne, Nutzungsvergütungen und Entschädigungen. Allerdings gibt es in der Art der Besteuerung der Genannten Unterschiede:

So wird bei den Veräußerungsgewinnen nur der Teil besteuert, der mit Ausnahme des steuerpflichtigen Teils der Gewinne teilweise steuerbefreit ist.

Nutzungsvergütungen und Zinsen sind nur dann zu den außerordentlichen Einkünften zu rechnen, wenn die Zinsen in einem Zeitraum von mehr als drei Jahren nachgezahlt werden.

Außerdem gelten Tätigkeiten, deren Vergütung über mehrere Jahre aufgeteilt gezahlt werden, ebenso als außerordentliche Einkünfte wie auch Einkünfte aus der außerordentlichen Holznutzung.

Bei allen außerordentlichen Einkünften wird die sogenannte Fünftelregelung angewandt, d.h. die Einkommensteuer wird für die außerordentlichen Einkünfte um 1/5 in der Differenz der Einkommensteuer für das verbleibende zu versteuernde Einkommen erhöht. Diese Regelung kommt aber nur dann zur Anwendung, wenn das aktuelle Jahreseinkommen zusammen mit den außerordentlichen Einkünften höher ist als das Jahreseinkommen des Vorjahres.


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