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Auslandsvermögen

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Investitionen in Unternehmen außerhalb der Landesgrenzen seines eigenen Landes werden gemeinhin im Finanzwesen als Auslandsvermögen bezeichnet. Dies gilt sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen, welche beispielsweise eine Beteiligung an einer Firma im Ausland besitzen und somit eine Direktinvestition getätigt haben. 

Ebenso gibt es auch noch die Portfolioinvestitionen beim Auslandsvermögen, wobei dies eine Investition in ausländische Titel ist.

Passend zum Auslandsvermögen ist auch der Begriff Nettoauslandsvermögen, welches insbesondere für Staaten zutrifft und bei der Betrachtung der Finanzlage eine wichtige Rolle spielt. Hierbei kommen nämlich auch die Auslandsschulden ins Spiel, welche von dem eigentlichen Auslandsvermögen abgezogen werden. Somit entsteht daraus dann das Nettoauslandsvermögen, welches natürlich auch negativ sein kann, wenn die Auslandsschulden höher sind als das Auslandsvermögen.

Zum Auslandsvermögen von Privatpersonen zählt natürlich auch noch der Besitz von Häusern und Grundstücken außerhalb der Landesgrenzen des eigenen Staates sowie auch Geldanlagen in Form von Immobilienfonds. Werden solche Vermögen dann auch vererbt oder verschenkt, müssen dementsprechend auch Steuern beim Finanzamt für diese Transaktion von Auslandvermögen gezahlt werden.


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