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Auslandsimmobilie

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Als Auslandsimmobilie wird ein Objekt im Ausland bezeichnet. Meist erwerben Immobilienbesitzer das Objekt, um ihren eigenen Urlaub dort zu verbringen oder später ihren Altersruhesitz dorthin zu verlegen. 

Allerdings ist der Erwerb einer Auslandsimmobilie mit gewissen Risiken verbunden. So muss man sich vor Vertragsabschluss mit dem Vertragsrecht im jeweiligen Land vertraut machen. Z.B. gilt in Italien bereits der Vorvertrag als verbindlich und bei Rücktritt vom Vertrag muss der Käufer mit Regressforderungen rechnen. 

Auch ist es möglich, dass mündliche Absprachen in einem Land als verbindlich angesehen werden. 

Wie in Deutschland fallen auch im Ausland sogenannte Erwerbsnebenkosten beim Kauf einer Immobilie an. Liegen diese in Deutschland bei maximal 10 Prozent des Kaufpreises, können sie z.B. in Frankreich leicht 30 Prozent erreichen.

So ist jedem potenziellen Erwerber zu raten, dass er bei mangelnden Sprachkenntnissen der Landessprache einen Dolmetscher für die Verkaufsverhandlungen hinzuziehen sollte; auch die Kaufpreiszahlung sollte vorab unterbleiben; die Kaufsumme kann bei Vertragsabschluss bei einem Notar hinterlegt werden.


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