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Ausbildungsbeihilfe

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Unter Ausbildungsbeihilfe versteht man die finanzielle Unterstützung zum Besuch von Fachschulen und Hochschulen. Sie wird auf Grund des Bundesausbildungsförderungsgesetzes, kurz Bafög genannt, gewährt. 

Es besteht daher ein Rechtsanspruch auf Ausbildungsbeihilfe für eine entsprechende Ausbildung, wenn für diese spezielle Ausbildung keine oder nicht genügend eigene finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Die Höhe dieser finanziellen Beihilfe richtet sich nach dem Nettoeinkommen der Eltern, des Ehegatten und des Auszubildenden.

Seit 1990 jedoch werden die Ausbildungsbeihilfen für Studenten und Fachhochschüler nur noch zur Hälfte als Zuschuss gewährt. Die andere Hälfte ist ein unverzinsliches Darlehen, bei ganz bestimmten Ausbildungen jedoch ein verzinsliches Darlehen. Für die Ausbildungsbeihilfe gibt es eine Förderungshöchstdauer, die der Regelstudienzeit des Hochschulrahmengesetzes entspricht.

Sollte keine Regelstudienzeit festgesetzt sein, so gilt die Förderungshöchstdauer nach dem Bafög.

Auf Grund der Ausbildungsreformgesetzesänderung im Jahre 2001 wurde die Förderung in den alten und neuen Bundesländern einheitlich geregelt. Hier wurde auch die Nichtanrechnung des Kindergelds und u.a. die Einführung einer Studienabschlussförderung bei Überschreitung der Studiendauer festgelegt.

Ebenfalls festgesetzt wurde die Belastungsgrenze durch das Darlehen auf 10.000 Euro.


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