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Ansparrückstellung

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Eine Ansparrückstellung bezeichnete die Bildung eine Ansparrücklage nach Paragraf 7 g Absatz 3 des deutschen Einkommensteuergesetzes. Mit Wirkung zum 31.12.2007 hat der Gesetzgeber die Ansparrückstellung in Form der Ansparrücklage durch den Investitionsabzugsbetrag ersetzt.

Gewerbetreibende, Selbständige, Land- und Forstwirte sowie Freiberufler konnten mit dieser Ansparrücklage bereits für eine zukünftige Anschaffung oder Herstellung eines Wirtschaftsgutes, den Gewinn des aktuellen Wirtschaftsjahres mindern. 

Die Höhe der Ansparrückstellung betrugt 40 Prozent der geplanten Investitionen. Dabei musste es sich um neue bewegliche Wirtschaftsgüter handeln. Die Ansparrückstellungen für die einzelnen Wirtschaftsgüter waren in der Buchhaltung einzeln aufzuzeichnen. Für die zukünftigen anzuschaffenden Wirtschaftsgüter waren die Bezeichnung, der Kaufpreis und das Jahr der geplanten Anschaffung oder Herstellung anzugeben. 

Bis zum zweiten Jahr nach der Bildung der Ansparrücklage sollten die Wirtschaftsgüter angeschafft worden sein. Spätestens zu diesem Zeitpunkt mussten die Rücklagen aufgelöst werden. Wurde in diesem Zeitraum keine der geplanten Investitionen realisiert, musste ein Gewinnzuschlag von sechs Prozent vorgenommen werden.


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