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Ansparabschreibung

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Die Ansparabschreibung galt nur für Wirtschaftsjahre, die vor dem 18. August 2007 endeten. Sie wurde duch den Investitionsabzugsbetrag ersetzt.

Bei der Ansparabschreibung handelte es sich um eine besondere steuerliche Förderung kleiner und mittlerer Betriebe. Diese Betriebe erhielten die Möglichkeit, in den folgenden Jahren eine Rücklage bis zu 40 Prozent der beabsichtigten Investition zu bilden.

Diese Ansparabschreibung konnte in voller Höhe als gewinnmindernde Rücklage abgezogen werden. Der Höchstbetrag dieser Ansparabschreibung betrug 154.000 Euro.

Aufgelöst wurde die Ansparabschreibung im Jahr der tatsächlichen Anschaffung. Sie führte zur Gewinnerhöhung im Jahr der Auflösung. Die Anschaffung musste bis zum Ende des zweiten Jahres nach der Rücklagenbildung gemacht werden.

War bis zu diesem Zeitpunkt die Investition nicht vorgenommen worden, war die Rücklage gewinnerhöhend aufzulösen. In diesem Falle war für jedes Jahr der Rücklage der Rücklagebetrag um sechs Prozent zu erhöhen. Dies galt auch für den Differenzbetrag, wenn die Investition die Höhe der Rücklage nicht erreicht wurde. Hiermit wurde vermieden, dass sich der Steuerzahler einen zinslosen Kredit verschafft, in dem er vorgibt, in der Zukunft zu investieren.


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