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Anschaffung von Anlagegegenständen/Anschaffungsnebenkosten

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Gegenstände des Anlagevermögens sind zum Zeitpunkt des Erwerbs mit ihren Anschaffungskosten auf dem entsprechenden Anlagekonto zu aktivieren. Nach § 255 (1) HGB setzen sie sich zusammen aus: Anschaffungspreis + Anschaffungsnebenkosten, davon werden die Anschaffungskostenminderungen abgezogen.

Der Anschaffungspreis ist der Nettowert des Anlagegutes. Die Vorsteuer zählt nicht zu den Anschaffungskosten.
Anschaffungsnebenkosten sind alle Ausgaben und Aufwendungen, die neben dem Kaufpreis des Anlagegutes sofort oder nachträglich anfallen, um das Anlagegut zu erwerben und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen.

Zum Beispiel:

- Kosten der Überführung und Zulassung beim Kauf von Kraftfahrzeugen, Transport-, Fundamentierungs- und Montagekosten bei technischen Anlagen und Maschinen usw.

- Kosten der Vermittlung und Beurkundung sowie die Grunderwerbsteuer, Vermessungskosten beim Erwerb von Grundstücken und Gebäuden, Erschließungskosten für Grundstücke

Handels- und Steuerrecht schreiben die Aktivierung der Nebenkosten vor, um sie über die Abschreibungen als Aufwand auf die gesamte Nutzungsdauer des Anlagegutes zu verteilen.



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