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Altersvorsorge - Besteuerung

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Ziel einer Altersvorsorge ist in der Regel der Bezug einer lebenslangen Rente im Alter. Für die Besteuerung dieser Rente kommt es darauf an, um welche Rente es sich handelt und wie in der Ansparphase die steuerliche Behandlung gewesen ist.

Hier muss man verschiedene Renten unterscheiden. Handelt es sich um Altersrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, private Renten mit erhöhtem Sonderausgabenabzug (Rürup-Rente) oder um private Renten ohne erhöhten Sonderausgabenabzug?

Für zulagebegünstigte Altersvorsorgeverträge (Riester-Rente) und für Renten aus einer betrieblichen Altersversorgung, Direktversicherungen und Pensionskassen gilt eine abweichende Regelung.

Bei den Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung und den privaten Renten mit erhöhtem Sonderausgabenabzug nach § 10 Abs.1 Nr. 2 Buchstabe b EStG unterliegt ein festgelegter Prozentsatz der Besteuerung. Für den Rentenbeginn 2008 ist ein Satz von 56 Prozent zu versteuern. Dieser Prozentsatz steigt jährlich um 2 Prozent bis auf 100 Prozent im Jahre 2040. Der jeweils bei Beginn der Rente maßgebende Satz gilt für die gesamte Laufzeit.

Für private Renten, die nicht das Privileg des erhöhten Sonderausgabenabzuges haben oder die bereits vor dem Jahre 2005 begonnen haben, erfolgt die Besteuerung nach dem Ertragsanteil der Rente.

Die zulagebegünstigten Renten sind dagegen in voller Höhe als sonstige Einkünfte zu versteuern. Dies gilt auch für Renten aus der betrieblichen Altersversorgung, Direktversicherungen und Pensionskassen, wenn in der Ansparphase die Beiträge steuerfrei gestellt wurden (Gehaltsumwandlung).


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