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Aktienüberlassung

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Als Aktienüberlassung wird die unentgeltliche oder "Unter-Kurs"-Abgabe von Aktien des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer bezeichnet. Der hierbei durch den Arbeitnehmer erzielte geldwerte Vorteil ist teilweise steuerfrei. Hierbei ist es unerheblich, ob Aktien des eigenen Unternehmens (Belegschaftsaktien), Aktien anderer Unternehmen oder Anteile an Aktienfonds überlassen werden. Einzige Voraussetzung ist, dass die Aktien an der deutschen Börse gehandelt werden.

Die Steuerfreiheit wird erreicht, wenn der geldwerte Vorteil im Jahr die Summe von 135 Euro nicht übersteigt und die Aktie nicht zu weniger als 50 Prozent des Börsenkurses an den Arbeitnehmer abgegeben wurde. Als maßgeblicher Aktienkurse wird hierbei der niedrigste Börsenkurs des Tages verwendet, an welchem der Überlassungsbeschluss getroffen wurde.

Der Betrag des geldwerten Vorteils, der die oben genannten Grenzen übersteigt, wird wie ein Arbeitsentgelt behandelt und unterliegt somit der Besteuerung und es fallen ggf. Sozialabgaben an.

Die noch bis 2001 geltende Sperrfrist von sechs Jahren, in welcher die Aktien nur unter Nachversteuerung des geldwerten Vorteils veräußert werden konnten, wurde ersatzlos gestrichen.


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