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Abzugsteuer

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Die Abzugssteuer ist eine Steuer, die zu Lasten des Steuerpflichtigen und zu Gunsten des Fiskus geht. Denn sowohl die Lohnsteuer als auch die Kapitalertragsteuer wird als Abzugssteuer bezeichnet. Behält der Arbeitgeber bereits vor Auszahlung des Lohnes an den Arbeitnehmer die entsprechende Lohnsteuer ein und führt diese an den Fiskus ab, so können Banken bei Überschreitung des Sparerfreibetrages die Zins- und Dividendenausschüttung in Form der Kapitalertragsteuer direkt an das Finanzamt abführen.

Die gleiche Situation stellt sich für Versicherungsgesellschaften, die bei Kündigung einer Lebensversicherung vor Ablauf der gesetzlichen Mindestlaufzeit von 12 Jahren die fällige Kapitalertragsteuer an das Finanzamt abführen darf.

Der Steuerpflichtige hat jedoch die Möglichkeit, die einbehaltenen Beträge im Rahmen der Einkommensteuererklärung für das abgelaufene Jahr vom Fiskus wieder zurückzufordern. Das geht aber nur, wenn die abgeführte Steuer die festgesetzte Steuerschuld übersteigt.

Ebenfalls zu der Abzugsteuer gehört die Aufsichtsratsteuer; wird eine Tätigkeit als Sportler, Journalist oder Künstler ausgeübt, kann das Finanzamt ebenfalls eine Abzugsteuer festsetzen.


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