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Abschlagszahlung

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Das teilweise Bezahlen einer Gesamtschuld nennt sich im Finanzwesen Abschlagszahlung, wobei auch Begriffe wie "a conto Zahlung" oder "Ablösesumme" gebräuchliche Begriffe für diese Art der Schuldenrückzahlung sind.

Eine solche Teilzahlung einer Schuld bedarf allerdings immer des Einverständnisses des Gläubigers, es sei denn, die Abschlagszahlung ist in einem Vertrag explizit geregelt und somit im Vorfeld schon vereinbart.

Ansonsten kann der Schuldner eine Abschlagszahlung nicht auf eigene Faust durchführen, sondern benötigt die Einwilligung seines Gläubigers, welcher aber mit einer Ablehnung der Abschlagszahlung auch auf die volle Rückzahlung der Schulden drängen kann.

Eine Abschlagszahlung ist aber auch eine übliche Methode der Bezahlung von Aufträgen der Öffentlichen Hand, insbesondere bei größeren Projekten wie sie etwa im Bauwesen zu finden sind. Hierbei wird dann in Verträgen zwischen Auftragnehmer und der Öffentlichen Hand auf den Teil B der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen zurückgegriffen, welche für bereits erbrachte Teilleistungen im Bauwesen eine Abschlagszahlung möglich macht, die dem Wert der bisher erbrachten Leistungen entspricht.


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