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Abflussprinzip

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Das Abflussprinzip ist Teil des deutschen Einkommensrechts. Danach werden Betriebsausgaben erst dann erfasst, wenn es tatsächlich zu einer Zahlung kommt. 

Korrespondierend dazu ist das Zuflussprinzip, welches besagt, dass Einnahmen erst dann als zugeflossen gelten, wenn sie wirtschaftlich tatsächlich verfügbar sind (z.B. Barzahlung eines Geschäftspartners). Ausgaben sind dann realisiert, wenn über die betreffenden Gelder wirtschaftlich nicht mehr verfügt wird.

Beim Scheck ist der Zeitpunkt des Abflusses die Übergabe an die Post bzw. der Einwurf in den Briefkasten des Empfängers. ( Ausnahme: Finanzamt, glt der Zeitpunkt der Einlösung).

Ausnahmen:

1. Kosten, die bei Erwerb oder Produktion von Wirtschaftsgütern entstehen (Computer, Papier) können lediglich über die Abschreibung als Betriebsausgaben gewertet werden.

2. Fixkosten oder fixe Einnahmen, die innerhalb von 10 Tagen vor Beginn oder nach Ende des Kalenderjahres zufließen, müssen dem Veranlagungszeitraum zugerechnet werden, zu dem sie wirtschaftlich gehören.

3. Arbeitslohn gilt als in dem Jahr/Monat bezogen, in das/dem der Lohn wirtschaftlich gehört.



Zum Thema Abflussprinzip auf förderland:
Einnahmen-Überschuss-Rechnung - Ausführliche Informationen

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