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Abfindung

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Unter einer Abfindung ist die einmalige Zahlung zu verstehen, die der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer bei Verlust des Arbeitsplatzes zahlt. Diese Abfindung soll den Wegfall des Verdienstes abfedern. 

Ein Rechtsanspruch auf eine Abfindung besteht, entgegen der weitläufigen Meinung, nicht. Allerdings gibt es Situationen, in denen ein Rechtsanspruch bestehen kann. Das ist dann der Fall, wenn eine Abfindung in Sozialplänen oder Tarifverträgen ausdrücklich vereinbart worden ist. 

Abfindungen sind grundsätzlich steuerpflichtig. Hinzu kommt, dass das Arbeitsamt eine Sperrfrist setzen kann, wenn der Arbeitnehmer durch einen Aufhebungsvertrag seinen Arbeitsplatz verloren hat. Auf das Arbeitslosengeld angerechnet werden Abfindungen nicht.

Als Berechnungsgrundlage für die Abfindung wird als Faustregel ein halbes bis ein volles Bruttogehalt pro Anzahl der Beschäftigungsjahre als angemessen betrachtet. Aber es gibt Unternehmen, die eine wesentlich höhere Abfindung zahlen, der Umkehrschluss ist allerdings auch oftmals der Fall.

Anzumerken ist auch, dass Arbeitnehmer eine Abfindung nicht annehmen müssen. Stattdessen können sie auf den Erhalt ihres Arbeitsplatzes klagen.



Zum Thema Abfindung auf förderland:
Weiterführende Informationen - Die Abfindung
Fachbeitrag - Der Aufhebungs- und Abwicklungsvertrag

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