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14.01.16Kommentieren

Planbare Ausgaben mit Steuervorteilen:

Mehr Liquidität durch KFZ-Leasing

Wer einen Dienstwagen oder einen Fuhrpark für sein Unternehmen benötigt, muss nicht gleich große Investitionen tätigen. Dank Leasing hält man seine Kosten überschaubar – auch in Notsituationen.

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Geschäftswagen: Finanzielle Engpässe vermeiden

Liquidität – für viele Gründer und Unternehmer ist dieser Begriff mit Bauchschmerzen verbunden. Gerade Startups haben das Problem, dass die Finanzierung auf wackeligen Beinen steht. Aber auch etablierte Firmen leiden mal unter monetären Engpässen, weil beispielsweise Kunden nicht zahlen oder die Auftragslage schlecht ist.

Um den Betrieb aufrecht erhalten zu können, muss geschaut werden, wo es Posten zur Kostenreduzierung gibt. Oder Rädchen im System, wodurch man seine Ausgaben strecken kann. Ein probater Weg ist die Optimierung der Mobilität.

Viele Geschäftsleute benötigen einen Dienstwagen. Sei es, weil man viel unterwegs ist, oder weil man mit einem schönen, neuen Modell bei (potentiellen) Kunden und Investoren einen seriösen und soliden Eindruck vermitteln möchte. Gerade bei Firmenfahrzeugen können Unternehmen ihre Liquidität verbessern, indem sie genau über die Art der Finanzierung nachdenken.

Während Privatpersonen meistens einen PKW kaufen, so empfiehlt es sich im Business-Bereich, einen anderen Weg zu gehen. Denn die Neuwagenpreise steigen ständig. Das bedeutet, dass man auf einen Schlag eine hohe Summe ausgibt.

Leasing statt Autokauf

Deswegen sollte man sich die berechtige Frage stellen: Warum sollte man Kapital in ein Auto stecken, wenn man das Geld an anderer Stelle besser investieren könnte? Die Lösung darauf nennt sich KFZ-Leasing. Hierbei kauft man kein neues Fahrzeug, sondern mietet es unter bestimmten Bedingungen an.

Das Geschäftsfahrzeug-Leasing  bietet viele Vorteile: Man least das Fahrzeug für einen definierten Zeitraum (zum Beispiel für ein, zwei oder fünf Jahre), danach kann man es wieder abgeben. Im Leasingzeitraum zahlt man die vereinbarten Mietkosten bzw. Leasingraten, welche unmittelbar steuerlich absetzbar sind, was unter anderem für die Vorsteuer und Umsatzsteuer vorteilhaft ist.

Die Höhe der monatlichen Raten setzt sich unter anderem aus Fahrzeugtyp, Ausstattung, Kilometerleistung und Laufzeit zusammen. Das heißt, die Höhe der Ausgaben lassen sich durch verschiedene Faktoren beeinflussen.

Was für junge und alteingesessene Unternehmer ebenfalls ein Vorteil des Leasings ist: Man kann sich vor einen Zahlungsausfall absichern. Sogenannte Leasingratenversicherungen (bietet z.B. die Volkswagen Bank ihren Geschäftskunden) springen ein, wenn man Ausfälle wie beispielsweise Krankheit (= keine oder geringe Umsätze) zu verzeichnen hat.

Wer mehrere Dienstfahrzeuge benötigt, für den bieten viele Autohersteller auch Leasingangebote für Fuhrparks an. Hierbei muss man in der Regel nicht alle Autos einzeln anmieten, sondern least eine ganze Flotte . Das spart Zeit, Aufwand und sorgt erheblich für eine verbesserte Liquidität.

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