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Zahlungsverzug

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30 Tage nach Zugang einer Rechnung gerät der Rechnungsempfänger gesetzmäßig in Zahlungsverzug - es sei denn, zwischen dem Gläubiger und dem Rechnungsempfänger wurden im Vorfeld andere Zahlungsziele vereinbart.

Es ist nicht zwingend erforderlich, den Rechnungsempfänger nach diesen 30 Tagen anzumahnen. Auch wenn die Rechtslage hier anders als früher ist, empfiehlt sich dieses Vorgehen jedoch noch immer. Denn nur so kann für den Gläubiger auch eine höhere Sicherheit geschaffen werden kann. So gelingt es im nämlich nachweisen zu können, dass Kenntnisse über die Leistung beim Rechnungsempfänger auch vorliegen.

Sobald die 30 Tage nach Rechnungseingang verstrichen sind, kann der Gläubiger Verzugszinsen fordern. Die Verzugszinsen liegen vier Prozent bei Endkunden und fünf Prozent bei Geschäftskunden über dem Basiszinssatz. Die Höhe dieses Basiszinssatz definiert noch immer die Deutsche Bundesbank.


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