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Verzug (Inverzugsetzung)

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Wenn jemand eine Leistung erhält, diese nach Erhalt der Rechnung aber nicht bezahlt, gerät er in Verzug. Nach dem deutschen Recht kann für die Inverzugsetzung eine schriftliche Mahnung entbehrlich sein. Wenn in der Rechnung ein maximales Zahlungsziel festgeschrieben ist, der Leistungsempfänger diesen Termin jedoch nicht einhält, ist er mit der Zahlung des Betrages in Verzug.

Ferner kommt der Leistungsempfänger automatisch in Verzug, wenn er die erbrachte Leistung ernsthaft in Frage stellt und die Bezahlung verweigert.
Bei einer Entgeltforderung tritt nach einer Fälligkeit von 30 Tagen der Verzug ein.

In der Regel werden Firmen trotzdem nach einer bestimmten Zeit schriftlich an die Zahlung der Rechnung erinnern. Wird diese Bitte nicht erfüllt, werden Inkassofirmen mit der Durchsetzung der Ansprüche beauftragt. In der Regel geschieht dies, in dem beim zuständigen Mahngericht die Eröffnung des Mahnverfahren beantragt wird.

Eine Inverzugsetzung ist nicht gegeben, wenn die erbrachte Leistung fehlerhaft war oder gar nicht erbracht worden ist.


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