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Selbstauskunft

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Unter einer Selbstauskunft versteht man die Weitergabe von Auskünften in mündlicher oder schriftlicher Form an Personen oder Institutionen, mit denen eine vertragliche Bindung zu schließen ist oder bereits besteht. Auskunftgeber können Personen oder Firmen sein. In Abhängigkeit von den jeweiligen Erfordernissen kann das Beifügen von Belegdokumenten im Original oder als Kopie verlangt werden. Erfragt werden dürfen dabei nur Fakten, die für den Vertragsgegenstand von Bedeutung sind. Für diese besteht allerdings Mitwirkungs- und Wahrheitspflicht; unvollständige oder wissentlich falsche Angaben können rechtliche Konsequenzen haben.

Selbstauskünfte sind stets zweckgebunden und dürfen nicht nach Gutdünken weiterverwertet werden. Sie werden hauptsächlich im Kreditwesen zur Prüfung der Kreditwürdigkeit eines Kunden, aber auch im Versicherungswesen, bei Abschluss eines Mietvertrages oder im weiteren Sinne in Form der Bewerbung bei Antritt eines Arbeitsverhältnisses verlangt. Von Auskunfteien erbetene Selbstauskünfte sind in der Regel freiwillig zu geben, können aber im Interesse der Vermittlung eines objektiven Bildes für den Auskunftgeber von Nutzen sein.


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