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Schuldner

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Ein Rechtsverhältnis benötigt grundsätzlich zumindest zwei Beteiligte - einen Gläubiger und einen Schuldner. Der Schuldner ist dabei der Beteiligte, der dem anderen Beteiligten eine bestimmte Leistung schuldet. Diese Leistung kann eine Geldleistung sein, aber auch eine Austauschleistung. So ist bei einem "normalen" Austauschvertrag der Schuldner auch immer gleich Gläubiger der Gegenforderung.

Exemplarisch: Wenn Person A von Person B ein Auto kauft, ist er Schuldner des Kaufpreises, aber ebenso Gläubiger der Übereignung des Autos. Person B ist wiederum als Verkäufer des Autos Gläubiger des Kaufpreises und Schuldner der Übereignung.

Aus diesem systemtragenden Prinzip des Rechtsverhältnisses ergeben sich zahlreiche Folgerungen bezüglich der Durchsetzung der Forderung gegen den Schuldner. Erbringt etwa der Gläubiger die jeweils vom ihm geschuldete Leistung nicht oder nur mangelhaft, kann der Schuldner seine Leistung ebenfalls zurückhalten. Man spricht insofern von der Akzessorietät der Forderung.

Im Inkassorecht ist dies nicht anders, auch hier ergeben sich aus der Beziehung der Forderungen Besonderheiten.


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