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Schufa

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Die SCHUFA Holding AG, wie die Bezeichnung für das private Kreditbüro Schufa offiziell heißt, wurde 1927 als Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung in Berlin gegründet. Innerhalb kurzer Zeit entwickelten sich 13 Regionalbüros in Deutschland. Nach dem Weltkrieg lebten die Regionalbüros wieder auf und wurden 1952 als Bundes- Schufa e.V. zusammengeschlossen. Im Jahre 2000 entstand dann die Schufa Holding e.V. mit Sitz in Wiesbaden.

Bereits in 1970 übernahm eine elektronische Datenverarbeitung die bisherige Karteisammlung und unterlag gleichzeitig dem Datenschutzgesetz. 1985 wurde dann das Schufa- Urteil vom Bundesgerichtshof erlassen, wonach Daten nur nach Einwilligung der Kunden an die Schufa übertragen werden dürfen.

Die Schufa verwaltet neben öffentlichen Kundendaten aus Schuldnerverzeichnissen der Gerichte auch private Kundendaten, sofern deren Einverständnis vorliegt.

Banken, private Kreditunternehmen und auch Versandhäuser holen sich gegen Gebühr Auskunft über den Kunden und entscheiden nach Übermittlung der Kundendaten über eine Kreditvergabe bzw. Absage. Diese Auskunft beinhaltet sowohl positive Angaben wie gut abgewickelte Geschäfte, als auch negative Angaben wie beispielsweise eine Eidesstattliche Versicherung.



Zum Thema Schufa auf förderland:
Ratgeber Schufa - Ausführliche Informationen zum Thema

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