<< Themensammlung Rechnungswesen

Schenkung

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Wenn jemand einem anderen einen Teil seines Vermögens übereignet, ob in Form von Geld oder größeren Wertgegenständen, so nennt man dies Schenkung. Dabei ist für beide Parteien von vornherein klar, dass der Schenkende keine Gegenleistung für die Schenkung erwartet und auch nicht erwarten darf (§ 516 Abs. 1, § 518 BGB).
Das Schenkungsversprechen unterliegt einer Formvorschrift: Es muss notariell beurkundet sein. Sollte dies nicht erfolgen, dann wird der Mangel der Form durch die Erfüllung der Schenkung geheilt.

Eine Schenkung kann rückgängig gemacht werden, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Sollte der Beschenkte undankbar sein und ihm grober Undank direkt nachgewiesen werden können, kann der Schenker noch bis zu ein Jahr nach der Schenkung selbige widerrufen.
Des Weiteren kann es passieren, dass jemand, der eine Schenkung getätigt hat, später bedürftig wird, weil er oder sie nicht über genügend Einkommen oder auch Vermögen verfügt. Die Bedürftigkeit gilt als selbstverschuldet und der Schenker muss seine Schenkung zurückfordern.


zurück zur Übersicht >




Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer