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Sachpfändung

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Die Sachpfändung ist auch unter dem Begriff "Pfändung beweglicher Sachen" bekannt. Ein Gerichtsvollzieher pfändet direkt bei einem Schuldner vorgefundene Wertgegenstände und lässt diese anschließend in einer Versteigerung verwerten.

Der Erlös daraus kommt dann dem Gläubiger zugute. Sollte nach der anschließenden Auszahlung an den Gläubiger noch Geld übrig sein, so bekommt dieses wieder der Schuldner. Zu den pfändbaren Sachen gehört auch vorgefundenes Bargeld, welches natürlich nicht versteigert, sondern ausbezahlt wird.

Es gibt allerdings auch bewegliche Sachen, die nicht gepfändet werden dürfen. Hierzu zählen alle lebensnotwendigen Sachen, wie zum Beispiel medizinische Geräte, Brillen, Kleidungsstücke oder der Fernseher. Es dürfen generell auch nur Sachen aus dem direkten Schuldnervermögen gepfändet werden. Da man einer Sache aber selten ansieht, wessen Eigentum sie sind, ist die Behauptung eines Schuldners, eine Sache gehöre ihm nicht, in den meisten Fällen zwecklos und wird nicht berücksichtigt. Der Gerichtsvollzieher pfändet daher alles, was sich in Gewahrsam des Schuldners befindet.


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