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Lohnpfändung

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Die Lohnpfändung ist in der Zivilprozessordnung (ZPO) im Paragraphen § 840 geregelt.

Wenn der Gläubiger den Arbeitgeber des Schuldners kennt, stellt er beim zuständigen Gericht einen Antrag auf Lohn- und Gehaltspfändung. Der Gläubiger versucht meistens diesen schnellen Weg, damit er auf diesem Wege anderen möglichen Gläubigern zuvor kommt.

Das Gericht stellt einen Pfändungsbeschluss aus. Ab diesem Moment wird der Arbeitgeber automatisch als Drittschuldner in die Pflicht genommen. Der Arbeitgeber ist daher gesetzlich verpflichtet, für die Durchführung der Lohn- und Gehaltspfändung zu sorgen.

Wie viel der Arbeitgeber vom Lohn des Schuldners einbehalten und an den Gläubiger abführen muss, ist in einer amtlichen Pfändungstabelle geregelt, die der Arbeitgeber gesondert mit dem Pfändungsbeschluss erhalten hat.
Es gibt aber auch einige gesondert geregelte Einkommen, die nicht oder nur teilweise pfändbar sind.


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