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Eidesstattliche Versicherung

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Die eidesstattliche Versicherung ist durch ein Gericht verfügte Vollstreckungsmaßnahme. Diese ist gesetzlich geregelt und erfolgt auf Antrag des Gläubigers. In der eidesstattlichen Versicherung muss der Schuldner genau Auskunft über seine Vermögensverhältnisse angeben. Dies wird protokolliert und der Schuldner versichert unter Eides Statt dass die Angaben der Wahrheit entsprechen. Die eidesstattliche Versicherung verschafft denn Gläubiger eine Übersicht über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Schuldners. So dass der Gläubiger Möglichkeiten besitzt, weitere Vollstreckungsmaßnahmen erfolgreich durchzuführen. Verweigert der Schuldner die Abgabe der EV oder bleibt unentschuldigt fern, kann das Gericht auf Antrag des Gläubigers Haftbefehl erlassen. Auch unwahre Angaben des Schuldners sind eine Straftat. Die Vermögensoffenbarung führt zum Eintrag in das Schuldnerverzeichnis beim örtlichen Amtsgericht.


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