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Durchsuchungsanordnung

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Der Gläubiger oder dessen Vertreter kann die Kundmachung einer Durchsuchungsanordnung bei dem hierfür zuständigen Vollstreckungsgericht veranlassen, wenn dem Gerichtsvollzieher im Zuge einer Pfändungsvollstreckung der Zutritt in die Wohn- oder Geschäftsräume des Schuldners verwehrt wurde.

Auf die richterliche Durchsuchungsanordnung kann nur dann verzichtet werden, wenn "Gefahr in Verzug" besteht. Hierbei würde der durch die Beantragung zu erwartende Zeitverlust mit hoher Wahrscheinlichkeit den Richtungspunkt der Inspektion inhibieren. Beurteilt wird die Situation von dem für die Pfändung zuständigen Gerichtsvollzieher.

Wurde die Forderung des oder der Gläubiger, welche die Durchsuchungsanordnung veranlasst hat/ haben, in den Räumen des Schuldners beglichen, hat der Gerichtsvollzieher diese auf Verlangen des Schuldners zu verlassen, auch wenn weitere Forderungen anderer Gläubiger ohne Durchsuchungsanordnung im Raum stünden.

In Gemeinschaftswohnungen ist die Durchsuchungsanordnung gegen den Schuldner genügend, selbst wenn durch die anderen Personen der Durchsuchung widersprochen wird.


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